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Bürgerinnennetz geht online!

Heute geht das BürgerInnennetz der Bundesregierung als closed beta online! Einfachste Handhabung, keine Anmeldung nötig. Ihr Profil wurde vom Einwohnermeldeamt an den Betreiber schon gemeldet und voreingerichtet. Das initiale Passwort ist Nachname+Geburtsdatum, das sollten Sie natürlich schnell ändern und falls Sie es mal vergessen sollten, es gibt einen umfangreichen Service es zurück zu erfragen. Unter anderem mit dem Mädchennamen der Mutter. Es herrscht auch Klarnamenzwang, der penetrante Nachbar kann als nicht anonym nerven. Wir finden das alles toll. In Zukunft wird es Google+ und Facebook schwer haben, bei solch einem hochkarätigem Service.

Failbook – oder was kann alles schief gehen

Ich selbst habe schon witzige Postings bei Facebook erlebt und erlebe es immer wieder. Bei Failbook werden diese witzigen Momente festgehalten. Sicherlich sind manche davon erfunden oder gefaked. Aber im Großen und Ganzen kann ich mir vorstellen, dass das tagtäglich wirklich passiert. Menschen sind einfach so. Und sie werden es auch nie lernen, dass Informationen die man ins Internet stellt eben nicht wie über den Zaun gesprochen sind, sondern eben für nahezu ewig festgehalten irgendwo stehen. Noch dazu mit jeder Verbindung die es geben könnte. Herrlich. Vielleicht lernt der eine oder andere daraus. Leider nur in englisch.

Wer mag wo was?

Die Facebook Datenkrake bietet jetzt den „Like“ Knopf als Feature für Webseitenbetreiber an, die diesen dann auf den eigenen Seiten verbauen können. Fast uneingeschränkte Informationen über die eigenen Benutzer und Kunden gibt der Seitenbetreiber so an Facebook weiter. Ich bin einmal gespannt ob Firmen wie Amazon, oder andere große Einzelhändler diese Buttons auf Ihren Seiten und bei Ihren Produkten anbieten werden. Würden sie dann doch einem potentiellen Konkurrenten Informationen über ihre Kunden weiter geben. Wem nicht bewusst ist, wie gefährlich es ist bei Facebook nicht den Abmelden Knopf (der versteckt im Profildropdown sitzt) beim Verlassen der Seite zu drücken, der sollte sich die folgende Seite die eine Auswahl an Seiten mit mittlerweile eingebautem Like Knopf aufführt, ansehen. Bei mir war da gottseidank am Anfang gestanden: »Du musst bei Facebook angemeldet sein, um die Aktivität deiner Freunde sehen zu können«. In Zukunft weiß also jeder immer wo man etwas mag und schön findet und das alles unter Kontrolle eines amerikanischen Anbieters, der sich mit Datenschutz schwer tut.

Web 2.0 Suicide Machine

Vor ein paar Tagen hatte ich Freunde treffen, statt Freunde adden vorgeschlagen und auf den Seiten auf den Hinweis für die Web 2.0 Suicide Maschine gefunden. Irgendwie dachte ich, dass es etwas abgeschrieben aussehen würde, wenn ich diesen auch genannt hätte. Da aber jetzt alle Mainstreammedien auch auf den Selbstmordzug aufgesprungen sind, macht es natürlich Sinn auch darauf hinzuweisen. Vor allem ärgere ich mich, da ich vor Spiegel und Bild darauf hätte hinweisen können, dass Facebook den Dienst aussperrt, der den virtuellen Selbstmord bei ihnen erlaubt. Aber wer erwartet von einem Selbstdarstellungsnetzwerk wie Facebook etwas anders?

Freunde treffen, statt Freunde adden

Sehr schön. Ein Tagestipp nach meinem Geschmack. Nachdem ich mich selbst schon vor einiger Zeit von WKW, Twitter und Ähnlichem verabschiedet habe und nur noch einem Netzwerk angehöre, gibt es anscheinend immer mehr, die ähnlich denken. Das ziehen von Möhren macht einfach im eigenen Garten sehr viel mehr Spaß und bringt mehr Abwechslung als das süchtige dahinvegetieren in Pixeln. Wer also unbedingt der Welt mitteilen will wo man sich gerade abgemeldet hat, der kann dies bei Ausstiege recht einfach tun.