20052MaiSuchmaschinendichtung

Ein Suchmaschinengedicht ist schnell gefertigt. Man gebe einen Begriff bei einer Suchmaschine ein – am besten einen, der ein möglichst breites Assoziationsfeld eröffnet – und kombiniere sein Gedicht dann aus den kurzen Beschreibungstexten, die auf den Ergebnisseiten der Suchmaschine unter den Links erscheinen.

Die vorliegende Sammlung bietet dann lyrische Kühnheiten wie etwa diese zum Stichwort „Wartesaal“: „Warten auf Gott. Wartesaal zum kleinen Glück. Was bin ich? Was bin ich? … WER IM WARTESAAL DER LIEBE STEHT. Du und ich hatten uns’re Zeit. Ist es nun am Ende doch soweit? Kann es wirklich möglich sein?“

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