20041NovFreut euch des Labenz!

Das „Labenz“ ist nach Douglas Adams definiert als ein allgemein bekannter Gegenstand oder eine vertraute Erfahrung, für den oder die bisher noch keine Bezeichnung existiert – was böte sich mehr an, als all die Städte-, Dorf- und sonstigen Ortschaftsnamen, die sonst nur nutzlos auf Schildern herumhängen, endlich einer sinnvollen Beschäftigung zuzuführen und sie als neue Bezeichnungen dafür zu verwenden.

Beispielsweise ist das „Meinersfehn“ das seltsame Gefühl, das einen von Zeit zu Zeit überkommt, bei dem es einem unbegreiflich erscheint, dass man selbst ausgerechnet man selbst ist, während das Verb „leverkusen“ heißt, bei allem nur Zweiter zu sein. Ein tolles Lexikon, bei dem man nie Gefahr läuft, zu leschen (= mit den Augen über Buchstaben gleiten, ohne zu merken, dass man seit einer ganzen Seite an etwas völlig anderes denkt).

Tagestipp: Freut euch des Labenz!

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