200310FebGeschichte der Tonaufzeichnung

Bereits 1777 erfand der Dichter Gottfried August Bürger in
seinen „Wunderbaren Reisen des Freiherrn von Münchhausen“
die Geschichte vom eingefrorenen Posthorn, das erst in der
warmen Stube die nun wieder auftauenden Töne wieder von
sich gab, die der Postillion in eisiger Kälte
hineingeblasen hatte. Aber erst 100 Jahre später, am 18.
Juli 1877, gelang es dem Erfinder Thomas Alva Edison
erstmals, die menschliche Stimme aufzuzeichnen und wieder
abzuspielen. Seinen Siegeszug begann die konservierte
Musik allerdings erst mit der Erfindung der
Schellackplatte 1888 durch Emil Berliner.

Die Site „Geschichte der Tonaufzeichnung“ zeichnet eine
sorgfältige, gut recherchierte und reich bebilderte
Chronologie der Tonaufzeichnung und -wiedergabe, die von
den ersten „Parlographen“ bis zum MP3-Player reicht. Dass
die Lektüre nicht zu trocken wird, dafür sorgen
eingestreute Anekdoten wie die Geschichte des Hundes
„Nipper“, der, einem Grammophon lauschend, unter dem
Slogan „His Master’s Voice“ zum berühmten Markenzeichen
der EMI wurde.

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