199926DezGhettoXmas

„Yoh man! Das war echt ’ne total abgefahrene Zeit damals. Hey, gerade als The King Augustus so einen ansagte, daß sich man jeder in seinem Heimat-Ghetto zählen lassen sollte, da waren auch Jo und Mary on the road richtung Bethlehem, weil da nämlich seine Brüders ’n stuff herkamen. Ey, aber scheiße war, daß Mary gerade jetzt schwanger war. Bei der Schweinekälte und nur zu Fuß und ’n bißchen Trampen – mehr war damals ja noch nicht drin – ’n ziemlich cooler trip …“
Der ziemlich coole Trip nennt sich GhettoXmas und erzählt die Weihnachtsgeschichte in zeitgemäßem Rapper-Slang neu. Das Besondere an der mit liebevoll gestellten Fotos erzählten Story: Sie ist interaktiv gestaltet, d.h. der Leser kann mitentscheiden, wie es weitergehen soll. Sollen Jo und Mary Jo’s Bruder aus dem Bett klingeln, lieber die Location bei den Mülltonnen auschecken oder doch gleich ab zur Krippe mit Ochs und Esel? Aber ganz gleich, wie man sich entscheidet, alle Handlungsstränge führen schließlich zum allseits bekannten Happy-end: „Ich heiße übrigens J.!“, meldet sich der Kleine am Schluß zu Wort.

Hinterlasse eine Antwort